Historie

imb troschke gestaltet Nachfolge und wird Teil der WUM Gruppe

Januar 2026

Das im Rhein-Main-Gebiet ansässige Unternehmen für Messearchitektur und Messemanagement hat seine Nachfolge geregelt und das Unternehmen Ende 2024 an Denis Beutler übergeben. Im Zuge dieses Schrittes wird imb troschke Teil der WUM Gruppe, zu der WUM Brand Spaces mit Sitz in Aschaffenburg sowie eine angeschlossene Werbeagentur in Köln gehören. Die WUM Gruppe ist ein inhabergeführter, wachsender Player im Bereich Marken- und Rauminszenierung mit starker eigener Fertigung und zusätzlicher technischer Kompetenz.

Mit dem Zusammenschluss setzt imb troschke die langfristige Weiterentwicklung des Unternehmens fort und schafft zugleich die strukturellen Voraussetzungen für eine stabile vierte Generation. Die Entscheidung wurde im Rahmen eines frühzeitig angestoßenen Nachfolgeprozesses vorbereitet und bewusst gewählt, um Kontinuität für Kunden, Mitarbeitende und Projekte sicherzustellen.

„Wir haben nach einer Lösung gesucht, die unsere Haltung, unseren Qualitätsanspruch und unser Verständnis von partnerschaftlicher Zusammenarbeit teilt – und gleichzeitig zusätzliche Kapazitäten, Ressourcen und Perspektiven eröffnet“, sagt Andrea Walburg, bisherige geschäftsführende Gesellschafterin. „Diese Verbindung ermöglicht uns, größer zu denken, ohne unsere Identität zu verlieren.“

Strategische Erweiterung mit operativer Kontinuität

Mit dem Beitritt zur WUM Gruppe erweitert imb troschke seine Möglichkeiten insbesondere in den Bereichen Fertigung, Technik, Umsetzung und Kapazitätsmanagement. Für die WUM Gruppe ergänzt imb troschke das bestehende Portfolio um zusätzliche Expertise im Messe-, Ausstellungs- und Markenraum.

Gleichzeitig bleibt die operative Struktur von imb troschke bestehen: Das Unternehmen bleibt eigenständig, der Standort bleibt, und auch die vertrauten Ansprechpartner bleiben erhalten.

Andrea Walburg und Randolph Maurer werden den Übergang über einen Zeitraum von fünf Jahren persönlich begleiten, um Know-how, Werte und Qualitätsverständnis gesichert weiterzugeben und die Kontinuität komplexer Kundenprojekte zu gewährleisten.

Denis Beutler: Die vierte Generation bewusst gestalten

Nachfolge ist selten der Moment, in dem ein Schlüssel übergeben wird. Sie ist ein Prozess – ein Weg, der in Jahren gedacht wird. Seit Anfang 2026 trägt Denis Beutler als neuer Eigentümer von imb troschke die Verantwortung für diese nächste Etappe.

Für Beutler war die Übernahme kein rein formaler Schritt.
„Mich interessieren Unternehmen, die Haltung haben“, sagt er. „imb troschke ist aus einer Werkstattkultur entstanden, hat sich in der Messewelt einen Ruf erarbeitet und ist bis heute geprägt von Qualität und Zusammenarbeit. Diese DNA ist wertvoll – und sie lässt sich weiterentwickeln.“

Während viele Nachfolgen darauf abzielen, Bestehendes zu bewahren, sieht Beutler den Mehrwert in der Verbindung von Stabilität und struktureller Erweiterung. Denn die Anforderungen an Messearchitektur und Messemanagement haben sich verändert: Projekte sind modularer geworden, Fertigungstiefe wird wichtiger, und die Fähigkeit, komplexe Prozesse unter engen Zeitfenstern zuverlässig abzubilden, ist zu einem zentralen Qualitätskriterium geworden.

Der Zusammenschluss mit der WUM Gruppe ist für ihn daher ein bewusst gewählter strategischer Schritt.
„Wir brauchen Produktionskompetenz, integrierte Planung und die Fähigkeit, Lastspitzen sauber zu managen. Mit der Gruppe können wir das – und wir behalten gleichzeitig die Identität von imb troschke.“

Beutler bringt vor allem seine Erfahrung in der strukturierten Organisation komplexer Projektprozesse ein. Für imb troschke bedeutet dies, dass die planerische, handwerkliche und räumliche Expertise des Unternehmens durch zusätzliche operative Systematik ergänzt wird.

Verantwortungsvoll gestaltete Nachfolge

Der Zusammenschluss ist keine Folge äußerer Zwänge, sondern Ergebnis eines strukturierten Prozesses mit dem Ziel, die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens langfristig abzusichern. Die Partnerschaft mit der WUM Gruppe verbindet Nachfolgeregelung und strategische Einbindung zu einem integrierten Modell, das sowohl Kontinuität als auch Entwicklung ermöglicht.

„Für uns war entscheidend, eine Nachfolge zu gestalten, die dem Unternehmen Stabilität gibt und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnet“, sagt Randolph Maurer. „Die WUM Gruppe bringt dafür das richtige Umfeld mit – in Haltung, in Produktionstiefe und in der Fähigkeit, Projekte auch unter erhöhtem Anspruch verlässlich umzusetzen.“

Erweiterung der Führungsstruktur

Parallel zur Nachfolge wird auch die operative Führungsstruktur weiterentwickelt. Mit Bastian Schmitte und Marcel Maier rücken zwei erfahrene Führungskräfte in zusätzliche Verantwortung. Beide sind weiterhin bei WUM Brand Spaces tätig und übernehmen gleichzeitig Aufgaben in der Weiterentwicklung von imb troschke.

Marcel Maier wird insbesondere die operative Zusammenarbeit mit den bestehenden Projektteams stärken und die Projektabwicklung weiterentwickeln. Bastian Schmitte begleitet insbesondere strategische Themen, Innovation und die Weiterentwicklung des Unternehmens innerhalb der Gruppe.

Damit entsteht eine zusätzliche Kontinuitätsebene im Unternehmen, während gleichzeitig Wissen und Erfahrung aus Projekten aktiv zwischen den Unternehmen der Gruppe vernetzt werden.

Die Integration in die WUM Gruppe verbindet Nachfolge und Weiterentwicklung und schafft für imb troschke die strukturellen Voraussetzungen, um Projekte auch unter steigender Komplexität zuverlässig umzusetzen – bei gleichzeitig bewahrter Identität des Unternehmens.

Über imb troschke

imb troschke plant und realisiert Messestände für nationale und internationale Veranstaltungen. Marken werden im Raum sichtbar und verständlich. Seit über 90 Jahren ist das Unternehmen in Frankfurt verankert und bringt diese Erfahrung in Planung und Umsetzung ein. Architektur, Ausführung und Wiederverwendung kommen aus einer Hand – dadurch entstehen ressourcenschonende und kreislauffähige Lösungen. Im Dialog mit Kunden entstehen Messeauftritte, die klar kommunizieren und sich modular weiterentwickeln lassen.